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CALCIUM PHOSPHORICUM
Dieses homöopathische Konstitutionsmittel spricht meist eher Kater an und richtet sich grob beschrieben an die "typische Katze".
Dieser Tiger sind von Natur aus eigentlich ausgeglichen, sie ruhen normalerweise in ihrer Mitte und benötigen auf den ersten Blick oft gar keine homöopathischen Impulse.
Sie sind ruhig, artig, vernünftig, vertrauen ihren Menschen extrem, sind flink und gewandt. Alles in allem zeichnen sie sich durch ein unkompliziertes Wesen aus, sodaß sie sich entsprechend schnell anpassen können.
Dennoch sind sie extrem harmoniebedürftig und sehr auf ihren ganz persönlichen Rhythmus fixiert. Entsprechend werfen dann auch genau diese Situationen diese Tiger aus ihrem Gleichgewicht, wenn sie ihre "kleine heile Welt" plötzlich, unterwartet und aus Sicht des Katers extremst stören.
Ein ganz augenscheinliches Merkmal dieser Pfötchen ist zum einen ihr "Urvertrauen" ihren Menschen gegenüber, zum anderen die Tatsache, daß sie so ziemlich alles mit sich machen lassen - und auch noch sichtlich Spaß daran haben. Genauso sind sie auch immer wieder zu den verrücktesten und auch ausgefallensten Späßen bereit, die sie sich immer wieder aufs Neue ausdenken...
...Das perfekte Beispiel für einen Kater, der einem Calcium-phosphoricum-Typ entspricht, ist unser Kater Sandy.
Sandy ist der ausgeglichenste, artigste Kater, den ich jemals kennengelernt habe. Er ruht wirklich im wahrsten Sinne des Wortes in sich selbst und scheint Schwierigkeiten oder Probleme in keinster Weise zu kennen.
Sandy hat wirklich das pure "Urvertrauen" zu uns. So gut wie alles können wir mit ihm machen. Und er schnurrt dann in den höchsten Tönen.
Auch kann ich ihn von oben bis unten "untersuchen", mir in Ruhe die Anatomie anschauen, ihn äußerst gelassen von z.B. einer Zecke befreien - nie würde er sich wehren, immer hält er artig still, so als ob gar nichts wäre...
...Ob ich staubsauge, mit dem bunten Staubwedel um ihn herum wedele, etc. - wenn er sich gerade entspannen möchte und schläft, dann kann ich über und unter ihn saugen, ihn mit entstauben - er wird weiterhin gelassen und völlig entspannt bleiben und schlafen.
Doch, es gibt durchaus Dinge, die ihn aus dem Gleichgewicht bringen können. Da ist einmal die Türklingel, weil er genau weiß, daß dann ein fremder Mensch folgen wird, der seine Ruhe stört - denn Fremde sind nicht so sein Fall... Genauso ist er jedesmal völlig "entsetzt" wenn ein fremder großßßer Kater seinen persönlichen Garten betritt. Nie würde er aggressiv werden oder einen Kampf beginnen, das liegt nicht in seiner Natur. Revierkämpfe scheint er gar nicht zu kennen. Nein, weglaufen würde er auch nicht, schließlich hat er durchaus Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein. In solchen Fällen setzt sich Sandy einfach erhobenen Hauptes in Sichtweite des Katers und versucht ihn durch konsequente "selbstbewußte Ausstrahlung" im Guten zu vertreiben. Und wenn er dann noch durch mich "Rückendeckung" bekommt, dann siegt hier eigentlich immer der "Klügere, der nachgibt"...
...Ein einziges Mal habe ich ihm sein Konstitutionsmittel Calcium phosphoricum geben müssen. Ein fremder, neuer Nachbarskater hatte ihn so verwirrt, so "in die Ecke gedrängt", so irritiert, daß er damit einfach nicht fertig wurde. Denn Sandy selber würde wie gesagt nie einen Revierkampf provozieren; und er kann es einfach nicht verstehen, daß manche Kater da so ganz anders sind, bzw. es sie überhaupt nicht interessiert, wenn der dort wohnende Kater freundlich aber bestimmt klar macht, daß der Fremde dort nichts zu suchen hat.
Eine einzige Gabe seines Konstitutionsmittels - und Sandy war wieder der alte, nachdem er sich zwei Tage lang kaum noch raus getraut hatte und es vorzug, einfach die Tage zu verschlafen...
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